Um die Webseite optimal gestalten zu können, werden Cookies verwendet. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

In Aktion

8,90 €
auf Lager
8,90 €
auf Lager



Einführung » Blog » KOPENHAGEN WIRD DIE ERSTE KOHLENSTOFNEUTRALE STADT DER WELT

KOPENHAGEN WIRD DIE ERSTE KOHLENSTOFNEUTRALE STADT DER WELT SEIN- DAZU VERHILFT IHR DIE LED

Datum: 24.5.2017

Glauben sie, es sei nicht möglich, das ökonomische Wachstum, die technologische Entwicklung, die Erhöhung der Lebensqualität und die radikale Verbesserung im Umweltbereich miteinander zu verbinden? Irrtum. Die Stadt Kopenhagen plant jedoch, diesen Gedanken zu perfektionisieren und bis zum Jahr 2025 will sie die historisch erste Kohlenstoffneutrale Stadt der Welt sein. Die Schlüsselrolle in diesem Plan spielt die LED-Beleuchtung.

 

SMART CITIES. LED CITIES

Kopenhagen ist ein aktives Mitglied im Projekt Smart Cities. Dieser beruht in der Bemühung der Städte um eine effektive Nutzung von Ressourcen, Verkehrsoptimierung und die Erniedrigung des Energieverbrauchs sowie der Umweltbelastung.

Ein Fünftel der gesamten elektrischen Energie fällt auf den Beleuchtungsbetrieb an, deshalb versuchen mehrere Städte, Maßnahmen zur Energieeinsparung zu ergreifen. Die meisten Städte wechseln also zur LED-Beleuchtung.

Die dänische Metropole ergriff jedoch die Initiative und will als Beispiel dienen. In ihrem Plan zur Erzielung der Kohlenstoffneutralität drückt sie sich klar und deutlich aus: „Die Städte sind verantwortlich für über 70 % der Weltemissionen. Dadurch sind sie der Schlüsselspieler im Kampf um bessere klimatische Bedingungen. Wir möchten als Beispiel und Inspiration für andere Städte dienen.“

 

WAS IST EINE KOHLENSTOFNEUTRALITÄT?

Kohlenstoffneutral“ – heißt, dass keinerlei Kohlenstoffdioxid-Emissionen produziert werden, der gesamte Kohlenstoff wird mittels Aktivitäten kompensiert, die zur Entfernung der entsprechenden Menge an Kohlenstoff aus der Atmosphäre führen würden. Unter Kohlenstoffneutralität versteht man also die Tatsache, dass das Ergebnis der CO2-Einsparung höhere Werte als seine eigentliche Produktion erreicht.

MAKING ENVIRONMENTAL SENSE, MAKES ECONOMIC SENSE

Dieser Satz, frei paraphrasiert als die Verbesserung der Umwelt geht Hand in Hand mit ökonomischem Wachstum ist ein bekanntes Zitat des Kopenhagener Bürgermeisters Morten Kabel, den er nach der Einleitung der ersten Übergangsphase zur LED-Beleuchtung aussprach. Diese begann kurz danach als es bekannt wurde, dass bis 20% der gesamten elektrischen Energie auf die Beleuchtung zufallen, was die Städte dazu bewegte, eine Lösung für Energieeinsparung und bessere Beleuchtung für ihre Bürger und Besucher zu finden.

Der Herr Bürgermeister hat Recht. Und sein Ausspruch hat die LED durchaus zutreffend charakterisiert, da genau, wie wir es in unserem Artikel zur ökologischer Schonung der LED-Beleuchtung geschrieben haben, auch in der Stadt von Hans Christiana Andersen der Übergang zur LED-Beleuchtung nicht nur in die sofortige Erniedrigung von Kohlenstoff-Emissionen ausmündete, sondern auch eine beachtliche finanzielle Einsparung zur Folge hatte, sollten wir in Betracht ziehen, dass Dänemark wegen den außerordentlich hohen Steuern und Gebühren zu europäischen Ländern mit höchstem Energiepreis zählt.

 

Die Bemühung um den Status einer kohlenstoffneutralen Stadt begann im Jahr 2012, wann die ersten 8 000 öffentlichen LED-Leuchten installiert wurden. Nach den ersten Erfolgen, kulminierte das Streben im Jahr 2016 durch die Implementierung der LED-Beleuchtung in weitere 20 000 Straßenlampen. Dies resultierte sofort in 57% Energieeinsparung im Vergleich zum Jahr 2010.

kopenhagen im neuen licht. led-licht

Kopenhagen ersetzte bis jetzt 50 % ihrer öffentlichen Beleuchtung durch LED-Beleuchtung. Zur Erzielung der Kohlenstoffneutralität plant man in kommenden Jahren den kompletten Übergang zur LED-Beleuchtung, genau wie im amerikanischen Detroit, über den wir schon geschrieben haben.

Zur Erreichung maximal möglicher Effektivität machten sich die Menschen in Kopenhagen Gebrauch vom breiten Farbspektrum der LED-Leuchten, wo sie aufgrund erwünschter Beleuchtungsintensität die optimale Leistung der LED-Beleuchtung für jede Straße selbstständig erforschten, wodurch sie geeignete LED-Leuchten im jeden Bezirk „maßgetreu“ installierten.

 

vollstÄndig GENUTZTE LED

Kopenhagen nutzt vollständig alle Vorteile der LED-Beleuchtung aus, die drahtlose Steuerung ermöglichen, in alle LED-Leuchten wurde deshalb ein integriertes Steuerungssystem eingebaut, welches zur weiteren Energieeinsparung und Effektivitätserhöhung der öffentlichen LED-Beleuchtung verhilft. Dadurch wird auf alle Ausfälle hingewiesen, womit sich der Service vereinfacht. Zugleich stehen die LED-Leuchten in Verbindung mit den modernsten Internet-Applikationen, sie sind also fähig, ihren Lichtschimmer bei der Gegenwart von Fahrzeugen, Menschen oder nach dem Stand des äußeren Lichts anzupassen.

 

 

Die LED-Beleuchtung ist sowohl seitenweise an den Straßen, als auch am Fußsteig installiert, wo sich nach dem Vorbild von Los Angelesdas LED-Beleuchtungssystem auf der Basis von Bodenleuchten befindet. Diese können ein Signal über einen durchfahrenden Radfahrer oder ein Auto an fern liegende LED-Leuchten senden, die sich dann mit ausreichendem Vorsprung einschalten. Ohne die Gegenwart von Fahrzeugen oder Menschen bleiben sie also ausgeschaltet, wodurch sie zur größeren Effektivität und Einsparung beitragen, ohne dass sie die Sicherheit gefährden. An unübersichtigen Stellen warnen sie dann die Autofahrer im Voraus vor dem sich nähernden Radfahrer.

DIE STADT VON LED-LEUCHTEN UND RADFAHRERN

An der Produktion von Kohlenstoffemissionen beteiligt sich in zunehmendem Maße auch die Verwendung von fossilen Brennstoffen und der Automobil-Verkehr. Weniger Autos gleichen weniger Emissionen. Deshalb unterstützt Kopenhagen den „grünen“ Verkehrsstil. Dadurch bemüht sie sich um möglichst höchsten Komfort für Radfahrer, deren Zufriedenheit für die nordische Metropole von großer Wichtigkeit ist. Die Stadt, deren Symbol die Statue einer kleinen Meerjungfrau ist, sorgte  im November 2016 für einen historischen Meilenstein, wenn an deren Straßen deutlich mehr Radfahrer zu sehen waren als Autos. Damals tauchten 265 700 Fahrräder auf den Straßen und nur 252 600 Fahrzeuge.  

 

Aufgrund der statistischen Nachforschungen  ergibt sich, dass 63 % der Einwohner von Kopenhagen mit dem Fahrrad in die Arbeit oder Schule fahren, wobei auf einen Autobesitzer fünf Fahrradbesitzer anfallen. Die Fahrt auf dem Fahrrad bildet 40-45 % des Gesamtverkehrs in der Stadt, einschließlich Tourismus. Die Stadtleitung setzte sich jedoch bis zum Jahr 2025 zum Ziel, den Anteil von touristischen Radfahrern im Kopenhagen auf 50% zu erhöhen.

 

Auch deshalb ist im Kopenhagen in allen Stadtkommunikationen ein eigener Radweg für Radfahrer errichtet, der die den Fahrzeugen bestimmte Fahrbahn vom Fußsteig trennt. Bei so großer Radfahrer-Kumulation gehen trotz jeglicher Bemühungen häufige Konflikte mit den Fußgängern nicht zu vermeiden. Dies passiert hauptsächlich auf den Bushaltestellen, wo die Fußgänger beim Ein- und Aussteigen den „Radstreifen“ durchqueren müssen. Sollten wir einsehen, dass die Radfahrer im Kopenhagen außerhalb des Fußsteiges stets Vorrang vor den Fußgängern haben, wundert es nicht, dass auf diesen Stellen Zusammenstoße an der Tagesordnung waren.

 

Deshalb begann Kopenhagen mit der Errichtung von klassischen „Inselchen“, die solche Orte mehr durchschaubar machen würden. Diese Methode eignet sich vor allem in der Vorstadt und in ruhigeren Stadtteilen, da die Straße im Zentrum und in verkehrsreichen Lokalitäten zu eng dafür ist, für ähnliche Lösung ist also kein Platz vorhanden.

 

In diese Straßen installierte die dänische Metropole im Jahr 2015 an den Bushaltestellen eine LED-Beleuchtung in der Form von Fußgängern. Dieses leuchtet immer klar rot auf, wenn ein Bus durchfährt, dadurch wissen die Radfahrer sofort, dass sie einhalten sollen, um alle Passagiere aus- und einsteigen zu lassen. Die restliche Zeit leuchtet dann die dem Randstein entlang angebaute LED-Leuchte nach dem Vorbild klassischer Verkehrsampel grün auf. Dank qualitätsgerechter LED-Beleuchtung wissen sowohl Fußgänger als auch Radfahrer eindeutig, wer im gegebenen Augenblick Vorrang erhält, was Zusammenstoße zwischen denen verhindert. Man kann also sagen, dass das intelligente LED-Beleuchtungssystem dem Chaos auf frequentierten Bushaltestellen ein Ende setzte und den Verkehr in Kopenhagen durchsichtiger machte.

 

Für Komfort, qualitätsgerechte Beleuchtung und Energieeinsparung sorgt Kopenhagen dank der LED-Beleuchtung an akustisch reduzierten Fußsteigen und in Straßenunterführungen. Diese Räume werden mittels LED-Reflektoren oder LED-Panels beleuchtet, die sich höher Effizienz und maximaler Effektivität erfreuen.

 

Auch das Gebäude des Direktorats für dänische Industrie wurde nach der Installation der LED-Beleuchtung im Jahr 2015 zu einer der attraktivsten Stadtlokalitäten. Dieses wurde mit 90 000 LED-Streifen bedeckt. Jeder der RGB-LED-Streifen kann seine Farbe und Lichtintensität ändern, wodurch der ursprünglich graue Industriesitz zu begehrten Lokalität wurde.

 

SEIEN SIE SCHLAU, WECHSELN SIE ZU LED!

Es ist daher klar, dass die LED-Beleuchtung ein notwendiger Bestandteil jeder „schlauen“ Stadt ist, und dass ungeachtet dessen, ob im Projekt Smart City steht :-)

Brauchen sie in ihrer Stadt den Verkehr durchsichtig zu machen? Möchten sie ihr nächtliches Aussehen noch attraktiver gestalten, Kohlenstoffemissionen senken und Betriebskosten deutlich sparen? Mit unserem breiten Angebot an öffentlicher LED-Beleuchtung, LED-Reflektoren oder LED-Streifen können sie ihre Pläne sofort in Wirklichkeit umsetzen :-)

Wissen sie nicht, welche LED-Beleuchtung am besten passt? Besuchen sie unsere LED-Beratung.

 

 

 

 

ODljYzRl